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Wie gehe ich vor, wenn Patient*innen ihre übli­chen Bett- und Schlaf­zei­ten nicht ange­ben kön­nen?

Für die Erar­bei­tung des Schlaf­fen­sters wer­den gemit­tel­te Wer­te von Bett- und Schlaf­zei­ten erfragt. Trotz der begrenz­ten Anga­ben kön­nen Patient*innen manch­mal, wenn auch sel­ten, ihr Schlaf-Wach-Verhalten nicht gut ange­ben. Aku­te Kri­sen­si­tua­tio­nen, schäd­li­cher Sub­stanz­kon­sum und star­ke krank­heits­be­ding­te Sym­pto­me kön­nen dazu füh­ren, dass die betrof­fe­ne Per­son aktu­ell einen ver­scho­be­nen und wech­sel­haf­ten Schlaf­rhyth­mus erlebt. Wenn Patient*innen gera­de erst ein­ge­tre­ten […]

Wie kann ich Patient*innen unter­stüt­zen, die sehr lan­ge Zeit im Bett ver­brin­gen?

Patient*innen berich­ten vor allem im sta­tio­nä­ren Set­ting oft von aus­ge­dehn­ten Bett­zei­ten von über 12 Stun­den. Bei man­chen Stö­rungs­bil­dern, zum Bei­spiel Depres­si­on oder Angst­stö­run­gen, ist dies beson­ders aus­ge­prägt. Es ist von gros­ser Bedeu­tung für die Wirk­sam­keit der Inter­ven­ti­on, die Zeit vor und nach dem Schlaf­fen­ster aus­ser­halb des Betts zu ver­brin­gen. Hier kön­nen Sie in der Kom­mu­ni­ka­ti­on […]

Wie kön­nen Patient*innen die zusätz­li­che Zeit aus­ser­halb des Betts ver­brin­gen?

Wenn Patient*innen, ange­passt an ihre Schlaf­zeit, ein deut­lich redu­zier­tes Schlaf­fen­ster umset­zen sol­len, bedeu­tet das, dass jetzt vie­le wei­te­re Stun­den aus­ser­halb des Betts gestal­tet wer­den müs­sen. Eine häu­fi­ge Rück­mel­dung der Patient*innen ist, dass das Bett/Schlafzimmer ihr ein­zi­ger Rück­zugs­ort ist. Moti­vie­ren Sie die Patient*innen den­noch, auf­zu­ste­hen und die Zeit aus­ser­halb des Betts zu ver­brin­gen. Eine indi­vi­du­el­le Tages­ge­stal­tung […]

Hilft SLEEP­ex­pert, wenn exter­ne Fak­to­ren den Schlaf stö­ren?

Patient*innen berich­ten nicht sel­ten von Schwie­rig­kei­ten beim Ein- und Durch­schla­fen. Bei genau­er Nach­fra­ge kön­nen auch exter­ne Fak­to­ren ursäch­lich sein. Hier kön­nen ein­fa­che Lösun­gen wie Ohr­stöp­sel oder eine Schlaf­mas­ke manch­mal hel­fen. Die­se Unter­schei­dung ist wich­tig, da sich Ein- und Durch­schlaf­schwie­rig­kei­ten, wel­che nicht die Dia­gno­se­kri­te­ri­en erfül­len, nicht unbe­dingt durch das Pro­gramm bes­sern.