Patient*innen berichten vor allem im stationären Setting oft von ausgedehnten Bettzeiten von über 12 Stunden. Bei manchen Störungsbildern, zum Beispiel Depression oder Angststörungen, ist dies besonders ausgeprägt. Es ist von grosser Bedeutung für die Wirksamkeit der Intervention, die Zeit vor und nach dem Schlaffenster ausserhalb des Betts zu verbringen. Hier können Sie in der Kommunikation mit den Patient*innen das Surferbild der Kick-off-Veranstaltung nutzen, um den Schlafdruck- Mechanismus zu verdeutlichen und das individuelle Verhalten zu besprechen. Wenn Patient*innen trotz hoher Motivation Schwierigkeiten haben aufzustehen, dokumentieren Sie dies, besprechen Sie es im Behandlungsteam und gegebenenfalls in der Visite zusammen mit dem oder der Patient*in, sodass das gesamte Behandlungsteam weiter unterstützen kann.