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Eine grös­se­re Her­aus­for­de­rung für den Erfolg der ver­hal­tens­the­ra­peu­ti­schen Behand­lung der insom­ni­schen Stö­rung ist die häu­fi­ge (Über-)Verschreibung schlaf­an­stos­sen­der Medi­ka­ti­on (Hyp­no­ti­ka) im kli­ni­schen All­tag. Mit der Ver­schrei­bung oder Erhö­hung von Hyp­no­ti­ka sind oft vor­he­ri­gen Bemü­hun­gen sei­tens Team und Patient*in hin­fäl­lig und Res­sour­cen ver­schwen­det. Dies kann nicht nur zu Fru­stra­ti­on im Team füh­ren, son­dern prägt auch die wei­te­re Erwar­tungs­hal­tung an die Behand­lung – näm­lich die Annah­me, dass eine Ver­hal­tens­än­de­rung den Schlaf nicht ver­bes­sern kann. Das schwächt das Selbst­wirk­sam­keits­emp­fin­den der Patient*innen. Daher ist es von gros­ser Bedeu­tung, dass das gesam­te Behand­lungs­team das Pro­gramm kennt und unter­stützt.